Über uns

Wir sind Händler gedruckter Faksimiles von Steyr-Werksunterlagen. Seit 16 Jahren liefern wir Betriebsanleitungen, Ersatzteilkataloge und Reparaturanleitungen für Steyr-Traktor-Oldtimer. Im Shop stehen 289 Titel, jeder davon ein Faksimile einer originalen Steyr-Drucksorte.

Woher unser Wissen kommt

Unser Datenfundament besteht aus drei Teilen:

  • 227 Werksunterlagen haben wir als Volltext digitalisiert, insgesamt 45.673 Seiten. Das ist der Rohstoff, aus dem die Faksimiles entstehen.
  • Ein Typenbuch mit 173 Steyr-Modellen und 27 technischen Feldern je Modell: Motor, Leistung, Baujahre, Zylinder, Hubraum, Gewicht, Abmessungen und mehr.
  • Ein Werks-Drucksortenregister mit 217 TS-Nummern. Jede TS-Nummer ist der originale Steyr-Drucksortenschlüssel, unter dem das Heft ins Werkverzeichnis eingegangen ist.

Diese Zahlen sind das Ergebnis von 16 Jahren Arbeit mit Originalunterlagen, nicht das Ergebnis einer Internetrecherche. Wer die gleichen Fragen stellt wie wir, findet die gleichen Antworten. Wer weniger prüft, weiss weniger.

So prüfen wir

Jede TS-Nummer prüfen wir am Original. Das heisst: Wir öffnen das physische Heft, vergleichen Titel und Drucksortennummer mit dem Werksverzeichnis und tragen nur ein, was dort steht. Erscheint eine Nummer im Werksverzeichnis nicht, nehmen wir sie nicht auf.

Unsere FAQ-Antworten nennen die Fundstelle im Heft, mit Seitenzahl. Wenn du nachprüfen willst, weisst du, wo die Angabe herkommt. Technische Daten kommen aus dem Werks-Typenbuch, nicht aus dem Internet. Wenn wir schreiben, dass der Steyr 180a 30 PS bei 1600 U/min hat und von 1953 bis 1959 gebaut wurde, steht das im originalen Steyr-Datenblatt.

Ein Beispiel für die Tiefe unserer Arbeit: Das a-Suffix in der Modellbezeichnung bedeutet bei alten Baureihen wie dem 180a oder 280a ein Nachfolgemodell mit Hinterrad. Erst ab der Serie 80 steht das a für Allrad. Wer das weiss, dem kannst du vertrauen, denn er kennt den historischen Wendepunkt in der Steyr-Nomenklatur.

Warum gedruckt

Wir liefern gedruckte Faksimiles, keine PDFs. Der Grund ist Werkstatt-Tauglichkeit. Ein Heft liegt auf der Motorhaube, es hat keine Batterie, es gibt keinen Bildschirm abzuwischen, und es übersteht Öl und Schmierfett. Die Seiten lassen sich umblättern, markieren und aufschlagen, genau dort, wo du gerade arbeitest.

Das ist keine romantische Entscheidung. Es ist die praktische Konsequenz daraus, dass du mit dem Heft in der Werkstatt arbeitest, nicht am Schreibtisch.

Was im Heft steht, verschenken wir nicht online. Explosionszeichnungen, Schaltpläne, Torque-Werte und Einstelltabellen bleiben gedruckt. Was wir öffentlich zeigen, sind die Kerndaten, die du brauchst, um dein Modell zu identifizieren und das richtige Heft zu finden. Was du damit reparierst, steht im Buch.